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Grußwort des Zunftfürsten
So So - Ha Ha und ein Grüß Gott bei der Narrenzunft Alt-Ebinga!
Wir verstehen uns als Nachfolgeorganisation des durch den Hutmacher-Gesangverein Liederkranz gegründeten "Narrenkomitée Ebingen 1886", das bis Anfang des 20. Jahrhunderts für die öffentlich organisierte Fasnet zuständig gewesen ist. Zahlreiche Vereine aus allen Sparten, wie z.B. Gesangsvereine und Sportvereine organisierten Fasnachtsbälle, Tanzveranstaltungen, Scherzabende und Theaterspiele, die im alten Saalbau sowie in den Gaststätten Unoth, Stern, Traube, Hasen, Linde, Hoffnung und später in der Festhalle organisiert wurden. Diese Art von Fasnet ist durchgehend belegbar, so dass das die einzige Form von "Fasnets-Tradition" in Ebingen ist. Eine Straßenfasnet kennen wir nur aus den Jahren 1886, 1887, 1896, 1900, 1939 und seit Ende der 1980er. Seit etwas mehr als zwei Jahrzehnten wird die Fasnet nun durch Fasnetsvereine gepflegt. Die Narrenzunft Alt-Ebinga hat sich dabei als "geschichtliches und brauchtümliches Bollwerk" entwickelt und achtet darauf, dass die Ideen und Träume der Urväter des Narrenkomitées nicht ins Abseits geraten, sondern einen festen Platz im fasnachtlichen Geschehen erhalten. Der Name "Alt-Ebinga" ist zugleich ein Synonym für die "alte" Ebinger Fasnet und die Erinnerung an die Stadt Ebingen, die heute der größte Stadtteil der seit der Gemeindestrukturreform geschaffenen Stadt Albstadt ist.
Fasnet ist ein Stück Heimatkultur geworden, die auch bei uns nicht mehr weg zu denken ist.
Zunftfürst Matthias Schwarz
1. Vorsitzender |