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Bruderschaft St.Sebastianus 1471 u.St. Marien 1516
Lobberich e.V._____________________www.bruderschaft-lobberich.de
Unser Präsis
 

seit 2007

Günter Wiegandt

Pfarrer in Lobberich seit 4. November 2007
   
   

2001-2006

Georg Kerkhoff

2001- 2007 Pfarrer an St. Peter, Hinsbeck und St. Sebastian, Lobberich
Georg Kerkhoff ist gelernter Konditor.Seine Vorstellung in den Gremien 2001:
sein Grußwort an die Pfarre (Pfarrbrief 2-2001)
Pfarrer Kerkhoff übernahm gleichzeitig mit der Lobbericher Gemeinde die Pfarrgemeinde St. Peter in Hinsbeck als Pfarrer und war damit sichtbares personelles Zeichen der Weggemeinschaft Lobberich - Hinsbeck.
In seine Amtszeit fallen die Einführung von Messdienerinnen in der Gemeinde und die Gründung der GdG Nettetal, deren Leitung er zunächst innhatte. Am 03. August 2006 gab Pfr. Kerkhoff seinen Weggang aus der Gemeinde nach Südafrika bekannt.
Überrergionale Bekanntschaft erreichte Kerkhoff, da in Südafrika Anzeige erstattet wurde mit dem Vorwurf, der Pfarrer habe sich Kommunionkindern unsittlich genähert. Kerkhoff bestritt diese Vorwürfe. In der Folge des südafrikanischen Prozesses aber wurden auch ähnliche Vorwürfe in Deutschland öffentlich. Nach einem Freispruch in Südafrika wurde Kerkhoff nach Deutschland überstellt und am 6. Februar 2015 vom Landgericht Krefeld zu sechs Jahren Haft wegen sexuellen Missbrauchs seines Patenkindes und dessen Bruders verurteilt. Im Juni 2016 gab das Bistum Aachen bekannt, dass Papst Franzikus Kerkhoff aus dem Klerikerstand entlassen habe.(Eine Übersicht der Berichterstattung über die Zeit ab 2007 finden Sie hier).
   
   

1973-2000

Johannes Torka (1932-2007)

# „Der Tod von Johannes Torka ist ein großer Verlust für unsere Bruderschaft“, so Brudermeister Karl Funcke Stellvertretend für viele Schützenbrüder die mit Johannes Torka eng verbunden waren. Für die Bruderschaft und die Gemeinden ist sein Tod ein großer Verlust. Er war 40 Jahre Präses, zunächst für die drei Bruderschaften in Hinsbeck und später 27 Jahre für die Lobbericher Bruderschaft. Er war ein verständnisvoller Seelsorger.

Johannes Torka wurde am 7. Januar 1932 in Frankenstein in Oberschlesien, geboren und hatte sechs Geschwister. Als die Familie am 8. Dezember 1945 vertrieben wurde, fand sie 1946 in Aurich/Ostfriesland eine neue Heimat. Torka machte Abitur und trat 1953 als Novize in den Orden der Pallotiner in Olpe/Sauerland ein. Ab 1955 studierte er an der Theologischen Hochschule der Pallotiner in Schönstatt bei Vallendar.
Sein schon in Kinderzeiten vorhandener Wunsch, Missionar zu werden, erfüllte sich nicht. Daher wechselte er in das Bistum Aachen und studierte an der Jesuiten-Hochschule St. Georgen/Frankfurt. Nach dem Examen trat er im März 1958 ins Priesterseminar ein. Die Priesterweihe war am 12. März 1960 in Aachen.
März - Oktober 1960 priesterliche Aushilfen in St. Anna, Düren und St. Mariä Himmelfahrt, Mönchengladbach-Neuwerk
Nach Kaplanszeiten an St. Godehard in Vorst (1960-1966) und Hinsbeck sowei einer Zeit (1966-1969) als Pfarrvikar in Hinsbeck (1969-1973) war Johannes Torka 1970 - 1973 Vorsitzender des Pastoralverbandes Nettetal. 15. Februar 1973 Ernennung zum Pfarrer an St. Sebastian, Dechant des Dekanates Nettetal-Grefrath (1973-1983). Regionalpfarrer der Region Kempen-Viersen (1979 - 1985 ) Bis 30. Juni 2000 Pfarrer in Lobberich.
Pfarrer Torka war nach seiner Pfarrerszeit zunächst 2000/2001 Pfarradministrator in Hinsbeck. Als Pfr Kerkhoff beide Stellen als Pfarrer übernahm, diente er der Weggemeinschaft 2002 - 2003 als Subsidiar. Johannes Torka hatte zuletzt seinen Schwerpunkt im Marienheim Hinsbeck und engagierte sich durch Spendensammeln für die Chorfenster der Pfarrkirche. Die Bauarbeiten dazu konnten kurz vor seinem 75. Geburtstag begonnen werden. Wenige Tage darauf verstarb Johannes Torka im städtischen Krankenhaus. Er gründete zwei Stiftungen für die Pfarrgemeinde
In seine Amtszeit fallen Renovierungen der Pfarrkirche und der Alten Kirche, der Neubau des Jugendheims Arche sowie des Pfarrheims "Brücke".
Zuletzt lebte Johannes Torka in Leutherheide im Ruhestand, er war aber nach Kräften bereit, in den Gemeinden auszuhelfen. 2002 - 2003 war er in Lobberich und in seiner ehemaligen Kaplansstelle Hinsbeck als Subsidiar tätig. Auch danach hatte er auf freiwilliger Basis - seinen Schwerpunkt im Marienheim Hinsbeck und engagierte sich für die Renovierung der Chorfenster der Pfarrkirche. Die Bauarbeiten dazu konnten kurz vor seinem 75. Geburtstag begonnen werden. Kurz darauf verstarb Pfarrer Torka am Morgen des 11. Januar 2007 im Lobbericher Krankenhaus.
Torka war Mitbegründer des Vorster Hilfswerk Action Medeor. Er engagierte sich für Hilfen für Kolumbien, Bosnien, Kroatien und Afrika. Zudem hat er zwei Stiftungen zum Erhalt der Kirchen und für Sozialarbeit in Lobberich ins Leben gerufen.


In der Zeitung stand sie, diese Stellenanzeige:
"Baumeister gesucht - fürs himmlische Jerusalem.“
Es müsste einer sein, der es verstünde nicht nur Steine zu stapeln.
Es müsste einer sein, der wüsste wie wichtig der Bau aus Stein und aus Menschen ist.
Es müsste einer sein, der es mit den „Bauleuten“ kann.
Einer, der zwar nicht immer bequem, immer aber voller Visionen ist.
Einer, der etwas erlebt hat und davon zu erzählen versteht, der nicht auf die Uhr schaut.
Einer, der zum Mitmachen begeistern kann.
So einer, ja so einer müsste es sein!
Die Zeitung zugeschlagen… Den ganzen Tag nachgedacht…
Abends die Kontaktdaten noch mal angesehen und Kontakt aufgenommen:
"Ja, so einen haben wir in Lobberich.
Wir geben ihn ungern ab… und wenn, dann nur in gute Hände!“
In Deine, guter Gott...

1948-1973













































Pfarrer Peter Werth


geb. 27. Mai 1900 - gest. 5. April 1991

Ehrendechant Peter Werth wurde am 27. Mai 1900 in Köln geboren und empfing nach seiner Ausbildung schon am 10. August 1923 im Hohen Dom seiner Vaterstadt durch Karl-Josef Kardinal Schulte das Sakrament der Priesterweihe. Gleich darauf trat er als Priester des Erzbistums Köln seine erste Kaplanstelle in Homburg-Erbach / Saar in der damals sehr priesterarmen Diözese Speyer an. Zum 28. August 1925 nach Landstuhl / Pfalz versetzt, wurde er schon am 1. Dezember des gleichen Jahres in das Erzbistum Köln zurückgerufen und Kaplan an St. Germanus in Aachen-Haaren. Mit dem Abschluß des preußischen Konkordates am 14. Juni 1929 wurde Peter Werth Priester des neuerrichteten Bistums Aachen. Vom 8. Mai 1930 bis zur Aufhebung des Religionsunterrichtes an den weiterführenden Schulen durch die Nationalsozialisten am 1. September 1939 war er Religionslehrer an den Kaufmännischen Schulen der Stadt Aachen; danach wurde er zum Domvikar ernannt und war in der Studentenseelsorge tätig.

Am 14. November 1943 übernahm Werth die Pfarrstelle St. Dionysius zu Doveren (Krs. Heinsberg). Doch schon nach zehn Monaten wird das Gebiet nördlich der Rur aufgrund der herannahenden Kriegsfront von der Zivilbevölkerung geräumt. So stellte sich Pfarrer Werth bis zum 31. Juli 1945 dem Hildesheimer Bischof für die Seelsorge an den Menschen aus den kriegsevakuierten Gebieten des Rheinlandes in der Nähe von Braunschweig zur Verfügung.

Am 21. November 1948 wurde Peter Werth zum Pfarrer an St. Sebastian in Lobberich ernannt. Dem folgten 1953 die Wahl zum Dechanten des Dekanates Lobberich, 1959 die bischöfliche Auszeichnung zum „Geistlichen Rat ad honorem", 1967 die Wahl zum Kreisdechanten des Kreises Kempen-Krefeld und 1968 die Ernennung zum vierten nichtresidierenden Domkapitular an der Aachener Kathedralkirche. Zum 31. März 1973 wurde Ehrendechant Peter Werth in den Ruhestand versetzt; 1980 erfolgte seine Emeritierung als nichtresidierender Domkapitular.

Mit dem „Eisernen Priesterjubiläum" feierte der Verstorbene am 10. August 1988 gleichzeitig sein 40-jähriges Ortsjubiläum und sein letztes großes Fest mit der Pfarrgemeinde St. Sebastian.

In seine Zeit fallen die (Liturgie-) Reformen des zweiten Vatikanischen Konzils, und danach der Beginn der "Messen in der Alten Kirche" 1968


Bruderschaft St. Sebastian 1471 und St. Marien 1516 Lobberich e.V.